Kenko Kempo Karate verzichtet bewusst auf Wettkämpfe und Leistungsdenken, die Selbstverteidigung im Kenko Kempo Karate konzentriert sich auf bewährte / einfache / unkomplizierte Techniken. Es werden keine Techniken oder Übungsformen gelernt und gelehrt, die den Gelenken oder der Wirbelsäule schaden oder das Herz-Kreislauf-System (Kardiovaskuläres System) zu stark belasten - das ist besonders wichtig beim Training mit Seniorinnen und Senioren und Menschen mit gesundheitlichen Handicaps.

Jeder übt im Rahmen seiner individuellen Möglichkeiten und Konstitution, es gibt kein zu langsam, zu schnell, besser, höher, weiter usw. – wir sind frei von Leistungsgedanken und Wettkämpfen irgendeiner Art und wir verzichten auf Gürtelprüfungen, es sei denn, man möchte diese freiwliig machen. Eine Kampfkunst zu studieren bedeutet auch, am eigenem Leben zu arbeiten, hier zählt nicht der Vergleich mit anderen, sondern nur die eigene Entwicklung. Es ist unserer Gesellschaft üblich, sich immer an anderen messen zu müssen und auch in den Kampfkünsten wird seit einigen Jahren immer mehr Wert auf die vielen verschiedenen Gürtelfarben gelegt und Wettkämpfe ausgetragen. In unserer Schule soll aber ein Training ohne Konkurrenzdenken ermöglicht werden, im Vordergrund steht die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit, die Steigerung des Selbstvertrauens, die Entwicklung von Beweglichkeit, Koordination und Gleichgewicht, der Aufbau innerer Kraft, die Schulung und das Erarbeiten, das Verinnerlichen und ständige Verbessern. Daran arbeiten wir dann leidenschaftlich, aber jeder im Rahmen seiner individuellen Möglichkeiten.

 

 

 

Mit unserer nachlassenden Kraft, unserer geringeren Schnelligkeit und unserer verminderten Elastizität können wir Senioren nicht mehr alles anwenden, was in den Kampfkünsten gelehrt wird.

 

Cane-Fu,

die Selbstverteidigung von Senioren

mit dem Gehstock

oder dem Regenschirm

bald auch bei mir.